Existenzgründung / Existenzfestigung

Freiberufliche Existenz im Bereich Erziehung, Bildung, Unterricht gründen oder festigen

Freiberuflich als Erzieher/in, (Sozial-)pädagog/in oder Lehrer/in zu sein, ist eher unüblich. Doch immer mehr pädagogische Pionier/innen wagen den Schritt zur Gründung einer freiberuflichen Existenz im Bereich "Erziehung, Bildung und Unterricht" – und sind erfolgreich dabei. Das liegt daran, dass sich gesellschaftliche Strukturen ändern. Der Bedarf an externen Angeboten durch Pädagog/innen für Schulen wächst - insbesondere im Zuge der Ganztagsschulentwicklung. Viele Bundesländer fördern die Zusammenarbeit von Schulen mit externen Fachkräften oder / und Vereinen. In etlichen Bundesländern haben Schulen Budgets, um solche externen Fachkräfte zu bezahlen.

Klassenfahrten, Schullandheime, Projekttage an Schulen sowie außerschulische Ferienprojekte stellen ebenfalls einen möglichen Markt dar, wo freiberufliche, außerschulische Pädagog/innen Aufträge von Schulen, Firmen oder Kommunen erhalten können. In diesem Bereich sind auch Teilzeit-Selbständigkeiten möglich. In der Regel haben derartige Freiberufler/innen eine Zusatzausbildung, z.B. als Naturpädagog/in, Erlebnispädagog/in, Umweltpädagog/in etc.

Es gibt aber auch immer mehr pädagogische Pionier/innen, die die Gründung einer neuen Einrichtung, z.B. eines Schullandheims, eines Waldhortes oder eines Kindergartens mit speziellem Profil (z.B. vegetarisch, ökologisch, naturpädagogisch, Bezug zu Bildung für nachhaltige Entwicklung etc.) anstreben.

Allen, die eine Existenzgründung im pädagogischen Bereich vorhaben, rate ich, sich sehr sorgfältig vorzubereiten und gründlich beraten zu lassen. Es kommt nämlich nicht nur auf eine gute pädagogische Idee an, sondern auch auf Ihre Lernbereitschaft. Als Freiberufler/in müssen Sie sich auch mit steuerrechtlichen, buchhalterischen, kalkulatorischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten wie Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Verkauf sowie mit Fundraising, das heißt mit dem Einwerben von Fördermitteln, Spenden und Zuschüssen befassen. Auch rechtliche Aspekte müssen Sie beachten.

Staatliche Zuschüsse

Um sich vor oder nach der Gründung beraten zu lassen, gibt es verschiedene staatliche Förderprogramme:

  • Vorgründungscoaching (Unterstützung bei der Erarbeitung eines Unternehmenskonzepts bzw. eines Businessplans). Die Bestimmungen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Einen Überblick über die Fördermöglichkeiten finden Sie hier.
  • Gründercoaching (Beratung und Coaching für Existenzgründer/innen, die bereits gegründet haben und deren Gründung nicht länger als fünf Jahre zurück liegt).

Mein Beratungsschwerpunkt

Ich bin in der KFW-Beraterbörse als Berater für das Gründercoaching Deutschland zugelassen. Auch für das Gründercoachingprogramm der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) habe ich eine Zulassung. So besteht die Möglichkeit, dass Sie zu den Beratungskosten einen Zuschuss von 25 – 90% erhalten können.

Die meisten Unternehmensberater/innen haben wenig Ahnung von der Branche „Erziehung und Unterricht“, weil dies eine relativ neue Marktnische ist. Mit Existenzgründungen im Bereich "Bildung für nachhaltige Entwicklung" oder Naturpädagogik kennen sie sich noch weniger aus.

Da ich selbst über jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich verfüge, kann ich Sie bei Ihrer Existenzgründung oder Existenzfestigung mit meinem Spezial- und Insiderwissen sowie meiner speziellen Erfahrung sachkundig und kompetent begleiten.

Mein Herzensanliegen ist es, eine Pädagogik zu fördern, die eine möglichst erfolgreiche Antwort auf die zunehmende Gefährdung der Erde darstellt. Wenn dies auch Ihr Ziel ist und Sie mich daher als Berater wählen, dann können Sie sicher sein, dass ich Ihr Existenzgründungsprojekt mit außergewöhnlichem Engagement begleiten werde.

Einzugsgebiet
Ich berate Gründer/innen und Unternehmer/inen aus dem gesamten Bundesgebiet. Eine Beratung kann auch per Telefon oder über Skype erfolgen.

Interesse an einer Beratung?
Wenn Sie an einer Beratung interessiert sind, senden Sie mir bitte eine Email, in der sie Ihre Unternehmensidee sowie ihre Ausgangsbasis in wenigen Sätzen beschreiben. Ich werde Ihnen schnellstmöglich antworten, Sie eventuell um die Klärung von Rückfragen bitten und Ihnen dann mitteilen, ob ich Ihre Existenzgründung begleiten kann. Wenn ja, werde ich Ihnen ein kostenloses Erstgespräch anbieten, damit Sie die Gelegenheit haben, mich kennen zu lernen und Ihre Unternehmensidee grob vorzustellen. Ich mache Ihnen dann einen kostenlosen und unverbindlichen Kostenvorschlag für eine Beratung. Dieser beinhaltet Ziele, Dauer, Meilensteine, Kosten und Themenschwerpunkte. Diesen können Sie gerne mit anderen Angeboten vergleichen.

Wenn Sie diesen Vorschlag annehmen, werde ich Ihnen sagen, auf welche staatlichen Zuschüsse Sie Anspruch haben und wo Sie Förderanträge stellen können. Wenn diese bewilligt sind, kann die Beratung beginnen. Erst dann entstehen Kosten für die Beratung, die wir vorab vertraglich vereinbaren (gemäß meinem Angebot).

Kosten: Mein Tagessatz (8 Stunden) beträgt 800 bis 2000 Euro, je nachdem wie kompliziert die Materie ist und wie viel Zeit ich zur speziellen Vorbereitung investieren muss. Welchen Tagessatz ich in Ihrem Fall ansetze, erfahren Sie in dem Kostenvoranschlag. Ich nenne Ihnen auch staatliche Zuschussmöglichkeiten zu den Beratungskosten. Ihre Kosten reduzieren sich dadurch im besten Fall auf 10% meines Honorars.

Weitere Zuschussmöglichkeiten:
Gründer/innen, die im Erdschützer-Multiplikatoren-Netzwerk tätig werden und z.B. eine neue Einrichtung oder einen neuen Standort für die Umsetzung des Erdschützerkonzepts, einen Erdschützerkindergarten, eine Erdschützerschule oder ein Erdschützerzentrum aufbauen wollen, können vom Verein Schützer der Erde e.V. unter Umständen einen weiteren Zuschuss zu den Beratungskosten erhalten. Dies müsste vorab geklärt werden.