Was ist das für ein rätselhaftes „Dorf“? Manche kochen ihre Mahlzeiten am offenen Feuer und wohnen in Hütten aus Lehm. Einige haben gerade das Nötigste zum Überleben, andere wiederum verschwenden viel Energie und Rohstoffe. Hilferufe von Kindern haben uns erreicht. Schafft Ihr es, das Rätsel dieses „Dorfes“ zu enthüllen? Wir gestalten kleine Bauwerke aus Lehm, Spielen Spiele mit Naturmaterialien, begeben uns auf Forschertour und Erleben erstaunliche Geschichten in der Natur. Knifflige Teamaufgaben warten auf Euch und Eure kreativen Ideen. Eine echte Herausforderung für alle, die beim Schützen der Erde mithelfen wollen.
Kinder setzen sich spielerisch mit der Lebenssituation von Kindern in armen und reichen Ländern auseinander. Dabei geht es um das Kennenlernen anderer Kulturen, um Kinderarbeit, Kinderrechte, globale Gerechtigkeit, fairen Handel, sowie um global gerechte, zukunftsfähige Ernährung.
Die
Kinder werden zu einer Reise in ein rätselhaftes Dorf eingeladen, in
dem etliche Überraschungen und neuartige Aufgaben auf sie warten. Sie
schlüpfen in unbekannte Rollen und erfahren Schritt für Schritt anhand
von Geschichten, Spielen, Erzählungen und Briefen, wie die Bewohner
dieses Dorfes leben. Sie lernen, dass manche dieser Bewohner in
Lehmhütten wohnen und bauen Miniaturmodelle, sie erproben Spiele, die
dort gespielt werden und stellen sich ihr Spielzeug aus Natur- und
Abfallmaterialien selbst her. Sie üben sich im Spurenlesen und kochen
leckere Gerichte am offenen Feuer. Sie lernen Kinderrechte kennen und
erleben dabei auch Probleme, die es in diesem „Dorf“ gibt. Auf kreative
Weise erproben und entwickeln sie eigene Lösungen und
Handlungsmöglichkeiten, um dieses „Dorf“ gerechter zu gestalten. Am
Ende erfahren sie die Auflösung des Rätsels.
Täglich kochen wir
gemeinsam mit den Kindern leckere, vegetarische Mahlzeiten, wobei sie
mit ihren Wünschen mit einbezogen werden. Die Zutaten stammen natürlich alle
aus ökologischem Landbau oder aus öko-fairem Handel. Das Programm
dauert täglich zwei Mal ca. 2 – 2,5 Stunden. In der übrigen Zeit können
die Kinder Feuer machen, Schnitzen, Waldhütten bauen, am kühlen,
schattigen Bach spielen, toben oder sich ausruhen, Tiere beobachten,
Fahrrad fahren und vieles mehr unternehmen. Eine spannende
Nachtwanderung steht auch auf dem Programm. Einige Wochen nach Ende der
Ferienwoche findet ein Abschlussfest statt, bei dem die Kinder – wenn
sie wollen – präsentieren, welche Erkenntnisse, Ideen und Projekte sie
für einen besseren, gerechteren Planeten haben. Zum Schluss erhalten
die Kinder die begehrte Auszeichnung „Erdschützer“.